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Rund um‘s Zweirad 24 Jan 2022 19:06 #11589

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Kette, Zahnriemen, Kardan.             Vor-undNachteile
[...]
Ich persönlich schwöre auf den Kardanantrieb!
 

Im Prinzip würde ich immer einen Zahnriemen präferieren. Keine Lastwechselreaktionen, nahezu wartungsfrei und langlebig. Harley macht es seit über 40 Jahren vor. Das Blöde ist nur, dass man halt nicht immer die Wahl hat. Wenn das eigene Wunschmotorrad halt keinen Riemen-Sekundärtrieb hat, kann man nur mal prüfen, ob es einen Umrüstsatz von Kette auf Riemen gibt. Ansonsten wäre Kardan meine zweite Wahl. Da muss man dann mit eventuellen Lastwechselreaktionen leben, die aber bei modernen Maschinen kaum noch auftreten.

Kette würde ich nur noch dulden, wenn ich einen Klassiker unbedingt haben wollen würde.
“There is more stupidity than hydrogen in the universe, and it has a longer shelf life.”
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Rund um‘s Zweirad 26 Jan 2022 10:41 #11599

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Moin und Danke für den Zeitungsartikel, den habe ich schon eine Weile gesucht. Jetzt sollten wir doch nochmal über den Verbrauch reden. Im Langzeittest von Motorrad ist von "160-180 km/h Dauergeschwindigkeit" die Rede. Das heißt für mich aber auch mit anderen Worten, dass die Tester das arme Motorrad mit Dauervollgas über die Bahn geprügelt haben, 
Die Kupplungsschäden im Langzeittest kann ich übrigens nicht bestätigen. 

Bestätigen kann ich dagegen die schlechte Bremswirkung bei Regen. 

Bestätigen kann ich auch den starken Rostbefall der Auspuffanlage. 






 

„Die blutige Hand an der Friedhofsmauer“, oder „die Bestie vom Magdeburg“!

Dieses  Horrorszenarium stellt sich bei uns hier nicht!
Aber diese und ähnliche reißerische Schlagzeilen entstammen den Vokabular gewisser Boulevardjournalisten!
Zu mir sagte einmal ein Reporter einer der umsatzstärksten Zeitungen folgendes:
Was für Sie eine gute Nachricht ist, ist für uns eine schlechte! (Uninteressant)
Was für Sie eine schlechte Nachricht ist, ist für uns eine gute! (Interessant)
So muß man sich auch den Testbericht-natürlich hier in abgeschwächter Form- über die Honda Gold Wing, verdeutlichen.
Dies spiegelt  sich auch in der Resonanz von @Ratmann wieder „……….mit Vollgas über die Bahn geprügelt haben….“
Deckt sich mit meiner Ansicht!
U.a.:
Der „Kupplungsschaden“?
Hatte damit nie Probleme!
Schlechte Bremswirkung?
Bei Regen ein Fiasko!
Ungelochte Bremsscheiben, deshalb bis der Wasserfilm verdrängt wird, Bremswirkung miserabel!
Auspuff?
Rosthaufen! Dieses zerstört den Anblick eines sehr schönen und harmonischen Anblicks der Honda.
Habe da mit Ofenrohrbronze nachgeholfen, bzw. darüber gepinselt.

Überhaupt kann ich mir des Eindrucks nicht erwehren, dass der, oder die Tester, die Maschine so durch die Gegend gejagt haben, dass was „passieren“ mußte! Und mit Gewalt schaffe ich alles!
Ein Testbericht, bei dem nichts kaputt geht, oder sonst was „spektakuläres“ passiert, ist doch uninteressant! Sowas will doch der Otto Normalverbraucher nicht lesen!
Und da komme ich wieder zum Eingang meines Schreibens zurück.

Hier ein Auszug eines Berichtes  “Generationen-Vergleich“ über die Z1 vs. Z900 RS, von „Motorrad Classic“ unter den vielsagenden Zwischentitel
„Wirklichkeitsfremde Fachjournalisten“ 
Mag sich jeder sein eigenes Urteil dazu bilden!
www.motorradonline.de/klassiker/kawasaki...erationen-vergleich/



PS.
Was mir persönlich bei fast allen Testberichten auffällt, wenn da so richtig „vom Leder gezogen wird“ so taucht dann immer eine versöhnliche Sequenz auf, die das Negative dann wieder im rosaroten Licht erscheinen läßt.
So auch hier, 
…..“der technische Leiter….der Hondaniederlassung….“alle Motorräder haben eine Garantiezeit von einen Jahr ohne km Begrenzung.
Für alle Teile inkl. Arbeitslohn, sofern ein Werkstoff-oder Werkstattfehler vorliegt. (Kupplungsschaden?)
Ich persönlich habe immer den Eindruck, man darf den Werbepartner nicht vergraulen.
Gut, dass wir in unseren Forum davon unabhängig sind!
-



 
Gruß Paul
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Rund um‘s Zweirad 26 Jan 2022 12:58 #11600

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Noch besser als gelochte sind geschlitzte Bremsscheiben. Die Oberfläche wird dabei mit feinen Nuten versehen, die das Regenwasser nach außen wegführen. Siehe auch hier -> www.at-rs.de/beitrag/items/Bremsscheiben...oder_geschlitzt.html

Der Artikel bezieht sich zwar auf Bremsscheiben am Auto, ist jedoch 1:1 auch auf Motorrad-Bremsscheiben anwendbar. Ich hatte seinerzeit auch schon überlegt, meine Bremsscheiben der GL schlitzen zu lassen, fand aber keine Werkstatt, die das mit TÜV-Segen machen wollte. Heutzutage wärs vermutlich kein Problem mehr.
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Rund um‘s Zweirad 26 Jan 2022 16:48 #11601

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Noch besser als gelochte sind geschlitzte Bremsscheiben. Die Oberfläche wird dabei mit feinen Nuten versehen, die das Regenwasser nach außen wegführen. 



 

Das machte ich auf Empfehlung vom „Motorrad“
Aber nicht mit den Bremsscheiben, sondern mit den Reifen!
Es war ein Reifenprofilierungshobel, der ganz feine Rillen mit Rasierklingen der Länge nach, in den Reifen schnitt, um gegen das Aufschwimmen-auch Aquaplaning genannt-vorzubeugen und mit Erfolg!
Kann mich noch noch gut erinnern: 
Es saute Wolkenbruchartig, eine Gischt, wie bei WS 10, ich wußte nicht, fahre ich schon Wasserski, oder bin ich auf der Autobahn!
Die Autos standen fast, ich mit einer Bugwelle gigantischen Ausmaßes durch, die Freundin klammerte sich hinten dran, mit geschlossenen Augen-wie sie mir später erzählte.
Und da wären mir fast die Bremsen zum Verhängnis geworden, der LKW verlangsamte plötzlich sein Tempo-warum weis ich nicht, und ich kriechte ihm beinahe untenrein!
Das war einer der wenigen Situationen, als mir das A…wasser  kochte!
Bruder Leichtsinn war oft mein Begleiter!
Schnell mit den Hund um die Ecke, und wo war er? Auf den Tank……
Er kannte schon den Neigungswinkel, und steuerte dagegen!
Kann heute darüber nur den Kopf schütteln.
Leichtsinn der Jugend……
 
Gruß Paul

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Rund um‘s Zweirad 27 Jan 2022 09:57 #11605

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Der TÜV und das Krauser Cockpit!
 
Wie auf den BILD zu sehen, die Honda Gold Wing mit der Krauser Lenkerverkleidung.

Ich musste damit zum TÜV um die Genehmigung zu bekommen.
Ich hatte es mir eigentlich problemlos vorgestellt, aber beim TÜV hat sich so mancher bei der Abnahme bei den Thema Probleme geirrt!
Der TÜV ist da oft ganz anderer Meinung.
So auch bei mir!

Das Problem war eigentlich nicht, ist die Verkleidung ein sicherheitsrelevantes Problem für das Fahrverhalten der Honda.
Sondern etwas ganz anderes!
Der Keder war das Problem!
Dieser ist die Einfassung der Cockpitscheibe. Auf den BILD als schwarzes Band zu sehen!
und was war damit?
Der Stoß, also dort wo das umlaufende Band von beiden Seiten zusammenläuft, war oben mittig.
Und das erregte das Mißgefallen des Gutachters.
Es könnte sich dadurch die Einfassung im Fahrtwind lösen, und evtl. zu Verletzungen führen
Fuhr also wieder zurück zu der Fa. Krauser in Germering.
Der Bearbeiter war indessen schon vom TÜV informiert worden!
Er schüttelte den Kopf und gab mir seine spezielle Meinung dazu kund.
Beanstandung nur beim TÜV München!
Lieferung in die ganze BRD!
Der Keder ist mit einen 2-Komponenten Kleber „verschweißt“ mit der Kunststoffscheibe der Verkleidung und kann sich unmöglich lösen!
Die komplette Verkleidung mußte abmontiert werden, und durch eine neue mit jetzt geänderten Einfassband montiert werden.
Ich fuhr damit wieder einige Tage später zur Zulassung.
Das Wohlwollen des Prüfers war die Belohnung.
Aber jetzt hatte es ihm etwas anderes angetan!
Der Auspuff!
Das aus ihm kommende Geräusch gefiel ihm nicht!
Warum?
Zu leise!
Verdacht auf Manipulation!
Auf den Prüfstand!
Rumgestochere, teilweise Demontage,u.s.w.
Resultat, keinen verbotenen Dämpfer eingeführt!
Quintessenz: Ja, der TÜV ist halt sehr gewissenhaft!
Wer sagt denn da penibel?

PS. 
korrigiere:
Nicht die kpl. Verkleidung, sondern nur die Scheibe mußte abgenommen werden!
Zu Posting # 11600 Bremsscheiben
Das Foto hier ist einer Verkaufsanzeige entnommen, in der u.a. steht:
……“Bremsscheiben gelocht, konnte man damals extra bohren lassen“….
Dieses ist aber in den Artikel der verlinkt ist, nicht zu empfehlen!
“Unterbrechung der Gusstruktur im Metall……“

 
Gruß Paul
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Rund um‘s Zweirad 27 Jan 2022 18:20 #11610

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Tja, die leidigen Probleme mit dem TÜV. Ich bin gottseidank immer davon verschont geblieben, habe wohl immer das Glück gehabt, keinen über-engagierten Prüfer zu erwischen. Mit einigen Prüfern konnte man sich richtig gut unterhalten.

Leider hat man aber das Nachsehen, wenn man auf einen Prüfer trifft, der alles 120%ig machen will und immer ein Haar in der Suppe findet. Wenn so einer dann der Meinung ist, der Keder darf keine Stoßkanten zeigen, wird man sich schwer tun, das Gegenteil zu beweisen. Vor allem dann, wenn man kein Mustergutachten vorweisen kann, in dem diese Stoßkanten so zu sehen sind, wie bei deiner Verkleidung.

Allerdings hätte ich den Einwand mit dem zu leisen Auspuff nicht akzeptiert. Es kann nicht angehen, dass irgendein Prüfheini Manipulation vermutet, weil ein Auspuff zu leise wäre. Solange am Auspuff äußerlich nichts auf Manipulation schließen lässt, hätte ich mir seinen Einwand schriftlich geben lassen und wäre juristisch dagegen vorgegangen. Oder ich wäre schlicht zu einer anderen TÜV- oder DEKRA-Stelle gefahren. So gehts ja nun nicht, die Jungs dürfen sich nicht alles erlauben.

Noch was zum Thema Bremsscheiben: Ich weiß von einem Kumpel, dass das nachträgliche Lochen von Bremsscheiben zum Einen nicht ganz ungefährlich ist und dass es da auch durchaus Ärger mit dem TÜV geben kann. Die Bremsscheiben an dieser roten Goldwing wären mir persönlich zu stark gelocht. Da ist nicht mehr viel "Fleisch" dran und die Abstände zwischen den Löchern bedenklich klein. Da kann es schnell dazu kommen, dass sich auf Dauer Risse bilden, da das Material zu stark geschwächt wird. Vor allem bei Scheiben aus Stahlguß oder bei geschmiedeten Scheiben wird die Struktur deutlich geschwächt, wenn man die Löcher zu eng setzt.

Der TÜV sieht das nachträgliche Lochen auch kritisch. Meist wird das nur akzeptiert, wenn es durch einen anerkannten Fachbetrieb durchgeführt wird, die ggf. auch ein Gutachten dazu liefern. Der oben genannte Kumpel hatte eine Z1000ST und vor allem vorne die Bremsscheiben ungefähr so stark perforieren lassen wie bei der roten Goldwing. Er ist damit zu zwei verschiedenen TÜVs gefahren und beide male wurde die Abnahme verweigert. Erst bei einer Vorstellung der Maschine bei einer DEKRA Prüfstelle gabs dann den ersehnten Stempel.

Zur besseren Kühlung und fürs bessere Ansprechen bei Nässe reichen deutlich weniger Löcher, besser noch Rillen, die die Scheibe nicht so schwächen. Diese extreme Lochung hat man früher oft bei Rennmaschinen durchgeführt, um Gewicht zu sparen. Nicht wenige dieser Bremsscheiben sind dann übrigens im harten Kampf explodiert...
 
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Rund um‘s Zweirad 27 Jan 2022 18:44 #11612

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A propos Goldwing. Ich hatte doch weiter unten mal geschrieben, dass ich seinerzeit den Motor meiner GL1000 habe tauschen lassen, weil der alte Motor Haarrisse zwischen den Zylindern hatte. Der Fachmann, der mir damals den überholten Motor verkaufte, ist nach wie vor im Geschäft und bietet mittlerweile seine Dienste für alle Gold Wing Modelle von der 1000er bis zum 1800er Dickschiff an. Mit Prüfstandslauf und allem drum und dran.

Bin durch Zufall auf seine Webseite gestoßen -> goldwing-bolah.homepage.t-online.de/index.html
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Rund um‘s Zweirad 28 Jan 2022 07:40 #11614

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Nachtrag: Ich habe den Inhaber Bodo Lahr mal angeschrieben und nach seinen Erfahrungen zum Spritverbrauch der GL1000 gefragt. Er hat sehr schnell geantwortet und bestätigt, dass eine GL1000 bei gemäßigter bis flotter Fahrweise (Stadt/Landstraße gemischt) irgendwo zwischen 7 und 8 Liter verbraucht. Auch mein Verbrauch von 7,5 Litern auf der Autobahn mit voll bepackter Maschine bei durchschnittlich 130 km/h fand er absolut normal. Er schrieb dann noch: "10 Liter auf 100km ist tatsächlich das Maximum bei sportlicher Fahrweise. Alles andere ist in der Tat viel zuviel, was mich wundert, dass sie dabei nicht absäuft."
 
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Rund um‘s Zweirad 28 Jan 2022 11:36 #11616

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Ich muss auch mal nach alten Bildern meiner Mopeds suchen.
Schade ist das man damals nicht immer eine Knipse hatte bzw. besessen hat, daher werden bestimmt einige fehlen.
Gruß Andreas

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Rund um‘s Zweirad 28 Jan 2022 12:00 #11619

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Bremsscheiben was habt ihr verbrochen?(

“Bei…….werden diese i.d.R. aus Schrott gegossen“
“Supersache, da geh ich gleich zum nächsten Schrotthändler“
……„Lucas Nachrüstscheiben rosten wie die  Sau“
(Welche Sau rostet? Würde ja keiner mehr Schweinefleisch essen!). Bemerkung von mir!
…..“BMW verwendet rostträges Material“…
….“das Rohmaterial (Temperguss) pro Scheibe (hätte mich)110 Euro gekostet,….“da habe ich aufgegeben über Eigenbau nachzudenken“…
….“ist meistens ein rostbeständiger Edelstahl“…
….“wenn ich nächstes Mal in die Bremse haue, denke ich daran, dass ich gerade auf einen Stück Tür vom IFA Lastwagen Bremse…..“
…..“die wenigsten Bremsen aus Edelstahl…..sondern i.d.R. aus GGG
…1.4021 ein nicht gerade zum Gießen geeignetes Material“….
​​​​​​…..“Scheiben auch nicht gießen, sondern Wasserstrahl schneiden“….
​​​​​​….“beim Stahllieferanten eine Bestellung  aufgeben….
​​​​​​….“Verzug beim Bremsen aus Guss geringer als Walzstahl“…
“5 mm Edelstahl Wasserstrahlen schneidend?…schließe dich ins Abendgebet ein….“

und so geht das mehr oder wenig sachkundig (und zum Teil amüsant) weiter.
Das Ganze nachzulesen unter:
GS-Forum. EU
“Material Bremsscheiben“

www.gs-forum.eu/threads/material-bremsscheiben.32954/
 
Gruß Paul

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Rund um‘s Zweirad 28 Jan 2022 12:01 #11620

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Ja, leider. Als die ersten brauchbaren DigiCams aufkamen, war meine aktive Motorradzeit schon vorbei. Von Smartphones mit brauchbarer Kamera gar nicht erst zu reden.
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Rund um‘s Zweirad 28 Jan 2022 12:31 #11622

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Von meiner Goldwing Zeit nur ein einziges Foto, und das finde ich nicht mehr!
Auch die ganzen Prospekte und Unterlagen , Werbung, nichts mehr da!
Die Urlaubsfahrt nach Paris auf Schmalfilm mit Tonspur-erste diesbezügliche Kamera-Revue Quelle-nix mehr da!
War bei einer Familie eingelagert, die in Scheidung lebte, der neue Partner hatte angeblich alles vernichtet!
War stocksauer, klagte auf Herausgabe, kein Ergebnis!
Gruß Paul

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Rund um‘s Zweirad 28 Jan 2022 13:15 #11624

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Kawasaki Z1-900 müsste Bj. 76 /77 gewesen sein. Hatte ich damals genauso gekauft wie auf dem Bild zusehen.

   
Honda Bol´Dor 900 mit diversen Umbauten inkl. Motor. + Lehnhardt & Wagner 4-1
Die CB250N war das Moped von meinem Vater.

 
Suzuki GSX 750 mit ich glaube Habermann Halbschale und ausgeräumte Termignoni 4-1

   
Suzuki Intruder1400 da war sie ein paar Stunden alt, Fotos hat noch ein Kollege damals gemacht.

Bilder von einer Kawasaki Zephyr 1100 und einer Kawasaki 500 Mach III fehlen leider .

Muss mal bei meiner Schwester etc stöbern ob da noch das ein oder andere Bild zufinden ist.
Gruß Andreas
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Rund um‘s Zweirad 29 Jan 2022 08:29 #11629

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@Andreas1961
Von den all gezeigten,gefällt mir die Suzuki Intruder am besten.
Es war die Antwort auf die Harleys Chopper, aus Japan.
Hydraulischer Ventilspielausgleich und der hintere Zylinder zusätzlich noch ölgekühlt!
Ich glaube, die Harley hatte sowas bestimmt nicht.
Innovativ sind sie ja, die Japsen!>
de.wikipedia.org/wiki/Suzuki_VS_1400_Intruder

Nun zu meinen Vehikeln:
So PS starke Boliden gab‘s zu meiner Zeit noch nicht, bzw. zu teuer!
Das war meine erste, die Kreidler Florett Super, mit „Hebammendurchstieg“, 4 PS  Das war dann das Nachfolgemodell 50TM K54 mit 5,3 PS  Dann begann meine Rollerzeit.Schuld war das dauernd schlechte Wetter, und da war man wenigstens von unten trocken.Die NSU-Lambretta(ganz so dreckig war meine nicht)  Sogar mit E-Anlasser  Dann der Zündapp Roller (war meinen Fahrkünsten nicht gewachsen, ständiger Auspuffverlust, er ist fast über der Fahrbahn), dazu in kürze eine Story dazu Und das wäre mein Traumroller gewesen, die Zündapp Bella 10 PS 200ccm, 95 Spitze, 12“ Zoll Räder!  Super Straßenlage, u.a. der großen Räder wegen, damals 60er Jahre, einer der stärksten und erfolgreichsten: von 1953-64 130 000 Stück! Halt, ich hab‘ ja noch einen absoluten „Traum“, der „Heinkel Tourist! 1-Zylinder 4Takter! 9,2 PS, 200 ccm, 95 km/h, Magura 4-Gang Schaltung, aber für mich damals zu teuer!    
Und jetzt kommt ein Superausreißer von mir: Das Velosolex! Da muss mich der Teufel geritten haben! Hab‘s den Winter gefahren!! Bei Schnee und Nässe ging gar nix mehr!
Grund, das Vorderrad wurde über Reibrolle angetrieben! Diese Reibrolle rutschte bei Nässe durch(Adhäsion) 
Das war mein letzter Roller, die Vespa Rally, elektronische Zündung, 12PS, ca.95 km/h, und dann begann die richtige Motorradära!
Gruß Paul
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Rund um‘s Zweirad 29 Jan 2022 12:23 #11632

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Muß noch etwas anfügen:
Die Kreidler Florett hatte ein Gebläsesieb-Gitter-und wenn du die irgendwo abstellste, dann war 100%ig dieses geklaut!
Es war außerdem das meist gefahrenste Kleinkraftrad, und auch deshalb wurde da alles irgendwie bewegliche runter geklaut!
Damals hatte man an den Lenkerenden, so Flatterschnüre und einen Fuchsschwanz irgendwo befestigt, wurde alles stibitzt.
Man kann sich das heute nicht mehr vorstellen, aber am Stachus-damals verkehrsreichster Platz Europas-standen 100erte von Zündapp, Hercules, Kreidler, und wie sie alle hießen, herum. Du mußtest dir direkt einen Weg zu Deinen Fahrzeug bahnen.
Und fast jeder bediente sich beim Nachbarn, und wenn du zurück kamst, fehlte die Hälfte.
Nur ein Beispiel: die beiden kleinen Hebel-Kupplung und Bremse-am Lenker, da waren die Schutzüberzüge runter geklaut, und statt dessen war Graphit rüber geschmiert, und du hattest diese Schmiere dann überall im Gesicht und sonstwo!
Außerdem, die „Verkehrsdisziplin“!
Ich fuhr mal mit genau zulässigen 50 km/h durch die Stadt:
Du Arschloch, du Rindvieh, du blöde Sau,,, schlafa kost daham!
So ging das früher zu in München!
Und heute bedient man halt die Hupe, und den “Stinkefinger“………

Schönes Wochenende, ohne Ärger!
Gruß Paul

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Schöne Mopeds zeigt ihr da mal wieder. Z1 und Bol d'Or kenne ich ja noch sehr gut aus der Anfangszeit meiner Motorradlaufbahn. In den Clubs und Gruppen, in denen ich mich rumtrieb, hatte immer mindestens einer eine Z1 oder Bol d'Or. Und dann kaufte meine Frau sich ja die 1100er Super Bol d'Or, mit 4-1 und zurückgelegten Rasten, aber ansonsten serienmäßig. Wir standen beide nicht auf Verkleidungen.

Die GSX hatte mich auch immer interessiert, entweder als 750er oder 1100er. Ist aber leider nichts draus geworden. Die 1400er Intruder wollte ich auch undedingt haben, seit einer meiner Kumpels sich so eine umgebaut hatte, mit langer Gabel und Änderungen am Rahmen, anderer Auspuffanlage und noch weiter vorverlegten Rasten. Aber irgendwie hat mich immer gestört, dass die wegen des Hubzapfenversatzes keinen typischen V2-Bollersound hatte.

@Andreas1961
Von den all gezeigten,gefällt mir die Suzuki Intruder am besten.
Es war die Antwort auf die Harleys Chopper, aus Japan.

Genau. Der Name "Intruder" (Eindringling) kommt ja nicht von Ungefähr :)

Hydraulischer Ventilspielausgleich und der hintere Zylinder zusätzlich noch ölgekühlt!
Ich glaube, die Harley hatte sowas bestimmt nicht.

Zumindest Hydrostößel hatte Harley ab 1984 (die Intruder 1400 erschien '86) mit dem neu vorgestellten Evolution Motor ebenfalls. Harley hatte sich nach dem Management Buy-out 1981 ja einen rigorosen Wandel verordnet, mit neuen, modernen Produktionsmethoden, striktem Qualitätsmanagement und neuem Marketing. Erstes sichtbares Produkt war eben der Evo-Motor, der zwar äußerlich dem bis dahin verwendeten Shovelhead ein wenig glich, innerlich aber kaum noch etwas mit der alten Technik gemein hatte. Allerdings war der Evo trotz allem ein "echter" V2, mit gemeinsamem Hubzapfen für beide Kolben, Gabelpleuel, 2 Ventilen pro Zylinder und untenliegender Nockenwelle. Der V2 der Intruder dagegen war trotz der klassischen Optik ein moderner japanischer Motor, mit obenliegender Nockenwelle, drei Ventilen pro Zylinder und eben dem Hubzapfenversatz von 45°, der Vibrationen weitgehend verhinderte, aber den Motor halt auch den typischen V2-Sound nahm.

Und die Suzuki-Crew aus Hamamatsu spendierte dem ersten richtigen Chopper der Marke dann auch einen Kardan als Sekundärtrieb, was ihn dannn  endgültig vom Harley-Eisen unterschied.
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 Die 1400er Intruder wollte ich auch undedingt haben, seit einer meiner Kumpels sich so eine umgebaut hatte, mit langer Gabel und Änderungen am Rahmen, anderer Auspuffanlage und noch weiter vorverlegten Rasten. Aber irgendwie hat mich immer gestört, dass die wegen des Hubzapfenversatzes keinen typischen V2-Bollersound hatte.
 

Ich finde die verf......Bilder nicht mehr Eventuell hat mein Kumpel noch Abzüge, er hat früher meist alles in Bildern festgehalten.
Die Trude wurde umgebaut, tiefer, breiter und lauter, sehr viel lauter. Loud Pipes saves Lives war und wäre meine Devise noch heute.
Sind damals mit einem Kombi nach Kassel zur Firma AME gefahren und haben feine Sachen für die Trude gekauft.
Gruß Andreas
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Rund um‘s Zweirad 30 Jan 2022 11:23 #11646

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Isle of Man TT
Faszinosum für PS verrückte und Zweirad-Kamikaze!
 


Isle of Man, ist eine britische Insel in der irischen See, der britischen Krone unterstellt, aber kein Teil des britischen Königreiches. 572 Quadratkilometer groß, 52 km lang, und 22 km breit.
Man spricht Britisch, teils auch gälisch, Einwohner ca. 20 000
Klingt nicht besonders aufregend, oder?
Da gibt es aber zwei Buchstaben: TT
Die TT-Tourist Trophy, das älteste Straßenrennen der Welt!
Beeindruckt eigentlich den unbedarften nicht besonders, aber aufgepasst jetzt kommt es:
Es ist nicht nur das älteste, sondern auch das gefährlichste, mit 265 Toten seit 1911!!
Das Rennen findet größtenteils auf normalen Straßen statt, die für den Individualverkehr gesperrt sind.
Die 60 km lange Strecke stellt unglaubliche Anforderungen an den Fahrer und die Maschine.
Das allerschwierigste ist sich die Topographie, das heißt u.a. die gefährlichen Punkte, Kurven, Bremspunkte, Engstellen, einzuprägen.
Resümee daraus:
„Die Ideallinie nur um 10 cm(!!!) zu verfehlen, kann der Weg in‘s Jenseits sein!“
Beim Rennen gibt es keinen Massenstart, sondern einzeln und zeitversetzt. Boxenstopps werden zeitneutralisiert.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 130mph (210kmh), zum Vergleich auf regulären Rennstrecken 160 km/h!
Sturz-und Auffangräume gibt es ganz spärlich, bis garnicht!
Es geht teilweise hautnah zwischen Ortschaften, Steinwänden. Böschungen dahin.
Brücken, Fahrbahnkuppen und dergleichen tragen noch zur Gefährlichkeit bei!
Nun genug der Worte, zu Bilder und Videos!

Anmerkung:
Ich selbst wollte zweimal mit einen guten Bekannten - der bei BMW tätig war und sämtliche Prototypen der Motorräder, sehr viele davon  zugelassen(!) besitzt, - zur Insel reisen, aber immer wieder kam -krankheitsbedingt-etwas dazwischen!


 







 
         
Gruß Paul
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Letzte Änderung: von grafkrokolinsky.

Rund um‘s Zweirad 30 Jan 2022 19:13 #11652

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Die Trude wurde umgebaut, tiefer, breiter und lauter, sehr viel lauter. Loud Pipes saves Lives war und wäre meine Devise noch heute.

Laut ist nicht unbedingt schön. Damals als wir die Super Bol d'Or hatten mit der 4-1, wohnte neben uns einer mit ner gechopten 650 Kawa. Der Auspuff war so leer dass man durch die Tüten bis in die Vergaser gucken konnte. Trotzdem hatte unsere Honda den schöneren Sound: Dumpf, kräftig, aber TÜV-konform.
Das mit den lauten Tüten ist auch ein sehr zweischneidiges Schwert. Ja, hört sich vielleicht toll an, aber wir haben mal in Oberursel am Ortsrand gewohnt, an einer Ausfallstraße, wo du im Sommer nichts anderes hörst als Idioten, die schon vor dem Ortsschild ein oder zwei Gänge runterschalten und mit laut brüllenden Tüten in Richtung Wald verschwinden.

Nach anderthalb Jahren waren meine Frau und ich so fertig, dass wir dort wieder weggezogen sind. Aber auch ohne solche Extreme sieht man manches mit anderen Augen. Ich mag ja im Prinzip bollernde Harleys. Wenn du allerdings einen Nachbarn hast, der auch schon mal nachts nach Hause kommst und dann hier durch die ruhige Anliegerstraße bollert, findest du das nicht mehr lustig, wenn du eigentlich schlafen willst. Dabei muss der nicht mal absichtlich viel Lärm machen. Leere Auspuffe an einer Harley machen auch im Standgas reichlich Lärm.

Von daher sehe ich laute Tüten - egal ob Moped oder Auto - eher kritisch. Es geht auch alles eine Nummer ziviler. Zwischen Hurratüten und flüsterleisen Dämpfern gibt es auch Anlagen, die gut klingen und trotzdem deinen Nachbarn oder Mitmenschen nicht auf den Sack gehen :)

Sind damals mit einem Kombi nach Kassel zur Firma AME gefahren und haben feine Sachen für die Trude gekauft.

Wenn ich mich recht erinnere, hat der Kumpel damals die ganzen Teile von einer Firma Fischer gekauft.
“There is more stupidity than hydrogen in the universe, and it has a longer shelf life.”
― Frank Zappa

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Letzte Änderung: von Ratman.

Rund um‘s Zweirad 31 Jan 2022 07:37 #11655

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Isle of Man TT
Faszinosum für PS verrückte und Zweirad-Kamikaze!
[...]
Die TT-Tourist Trophy, das älteste Straßenrennen der Welt!

Ich kann beim Anblick dieser Irren immer nur den Kopf schütteln. Die haben doch alle nen Nagel im Kopp! Wie bescheuert muss man denn sein, mit 300 Sachen durch Dörfer zu krachen, wo es keinerlei Auslaufzonen gibt und man beim kleinsten Fehler als feuchter Fleck an einer Steinmauer endet? Klar, wenn du Glück hast, bist du der Held. Aber wenn du Pech hast, bist du tot. Oder, wenn du ganz viel Pech hast, sitzt du nachher im Rollstuhl und dir fehlt der eine oder andere Körperteil. Ist es das wert?

@Grafkrokolinsky: Was Motorradrennen angeht, hast du absolut recht. Die TT dürfte das älteste Straßenrennen sein, welches immer noch stattfindet. Was Straßenrennen insgesamt angeht, dürfte der "London to Brighton Run" die älteste Veranstaltung sein, die bis in die heutige Zeit überlebt hat. Das erste dieser Rennen fand 1896 statt. In diesem Jahr wurde der sog. "Red Flag Act" aufgehoben, ein Gesetz, welches die Höchstgeschwindigkeit von pferdelosen Fahrzeugen und Automobilen auf 4 Meilen pro Stunde begrenzte (in Ortschaften sogar nur 2 Meilen). Jedem dieser Fahrzeuge musste ein Fußgänger vorausgehen, der eine rote Fahne trug und damit Passanten vor der herannahnden Gefahr warnen sollte.

Die Aufhebung dieses Gesetzes feierte man mit eben diesem London to Brighton Run, der allerdings schon seit vielen Jahren kein Rennen mehr im eigentlichen Sinne ist, da es keine offizielle Wertung gibt. Außerdem sind nach wie vor nur Fahrzeuge zugelassen, die vor 1905 gebaut wurden und die Durchschnittsgeschwindigkeit ist auf 20 mph (32 km/h) begrenzt. Heutzutage ist der "Bonhams London to Brighton Veteran Car Run", wie er seit 2014 offiziell heißt, die größte Versammlung von frühen Automobilen überhaupt.
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